Wie ich drei Leinenfarben in einem Angebot zeige

Helle Naht am Saum eines rostroten Leinentuchs

Wer Salbeigrün bestellt, soll beim Auspacken genau das Geschirrtuch wiedererkennen, das im Shop zu sehen war.

Alle drei Tücher an einem Fenster

Auf meinem Zuschneidetisch lassen sich Rostrot und Salbeigrün leicht unterscheiden. Fotografiere ich an verschiedenen Tagen, kann schon das Licht den Stoff verändern. Deshalb staple ich alle drei Tücher für das erste Foto am selben Fenster. Danach zeige ich von jeder Farbe den Saum aus der Nähe.

Mein Lieblingsbild bleibt im Werkstatttagebuch

Im Abendlicht hat jeder Faden des rostroten Tuchs einen kleinen Schatten. Neben Salbei und Hafer sieht der Stoff aber plötzlich orange aus. Für den Shop nehme ich die Aufnahme am gleichen Fenster wie die beiden anderen. Auch der Saum liegt gleich herum: Beim Wechseln soll sich die Farbe ändern, nicht das Licht.

Zum Schluss halte ich den Stoff ans Bild

Meine Originale behalte ich. Die Kopien für das Angebot bearbeite ich zusammen in RemoveDog und prüfe in der Vorschau die helle Naht im rostroten Leinen. Stimmt der Farbton nicht mit dem Tuch überein, fotografiere ich neu. Die Bilder ordne ich wie die Farbauswahl im Shop.

Ich spiele den Einkauf durch

Auf meinem Handy tippe ich erst Salbei an, dann Hafer. Finde ich ohne Dateinamen die passende Nahtaufnahme? Die drei Originale bewahre ich zusammen auf. Fällt das nächste Färbebad anders aus, kommt der neue Stoff wieder ans Fenster. Eine Farbkorrektur am alten Bild würde den Unterschied verdecken.

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